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Stadtleben | Lokalkritik: Florian Holzer | aus FALTER 18/13 vom 02.05.2013

Immerhin: Sportwetten-Cafés können regastronomisiert werden

Die Adresse ist ja nicht schlecht, sollte man meinen. Babenbergerstraße, Burgring, Burggarten, Heldenplatz - alles da. Trotzdem: An dem Eck befanden sich seit Jahren zwei Lokale, die irgendwie nicht ein bisschen aufgefallen sind, ein Sportwetten-Café und ein Rustikal-Wirtshaus, an deren Namen sich kein Mensch mehr erinnert. Zumindest das wird dem Nachfolgelokal dieser beiden Etablissements nicht passieren, Name-ist-Adresse ist da ja eine recht wirkungsvolle Strategie zur Schaffung von Eselsbrücken.

Eineinhalb Jahre haben Gastronom Alan Bandini und Immobilien-Mensch Lukas Bawart nach der Location gesucht, haben sich dann von einem befreundeten Architekten (der auch das 25hours-Hotel gestaltete) vom "Berlin-Style“ überzeugen lassen, was ihnen nicht zuletzt insofern entgegenkam, als sie ohnehin das Prinzip der Nachhaltigkeit auch bei der Gestaltung einsetzen wollten und daher nur Bar und Boden neu machten, der Rest des Lokals


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