Kommentar

Baulöwen, sagt, wie es wirklich war. Und wir lassen euch laufen

Korruption


Florian Klenk
Falter & Meinung | aus FALTER 19/13 vom 08.05.2013

Die emeritierten Baulöwen Hans Peter Haselsteiner (Strabag) und Horst Pöchhacker (Porr) sind politisch und gesellschaftlich interessante Charaktere. Die kunstsinnigen Herren herrschten über große österreichische Baukonzerne, sicherten tausende Arbeitsplätze und scheuten nie die Nähe zu Politikern und Politik. Sie griffen Politikern gerne unter die Arme.

Haselsteiner war Finanzier von Heide Schmidts Liberalem Forum und Nationalratsabgeordneter. Heute unterstützt er die Neos.

Pöchhacker sitzt als Aufsichtsratspräsident der ÖBB und Berater an der Seite von Kanzler Werner Faymann, dessen Gemeindebauten die Porr hochziegelte. Pöchhacker und Haselsteiner haben nun, am Ende ihrer Karriere, ein Problem: Die Justiz untersucht ihr Geschäftsmodell der politischen Landschaftspflege. Es ist nämlich nicht mehr zeitgemäß, vielleicht war es kriminell.

Pöchhacker hat zum Beispiel ein Problem mit einer Studie, die er angeblich bei Walter Meischberger in Auftrag gegeben hatte - kurz danach schloss

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