Die Festwochen und die Kunsthalle veranstalten eine performative Offensive

Feuilleton | aus FALTER 19/13 vom 08.05.2013

Unruhe der Form

Das ehrgeizigste Projekt im Schauspielprogramm der Wiener Festwochen 2013 ist keine Theaterinszenierung, sondern ein Ausstellungsparcours. Schauspieldirektorin Stefanie Carp und ihr Kuratorenteam (Karl Baratta, Matthias Pees, Hedwig Saxenhuber und Georg Schöllhammer) haben für das Projekt "Unruhe der Form“ mehr als 70 Künstlerinnen und Künstler ausgewählt. Deren Arbeiten werden an drei verschiedenen Orten präsentiert: in der Secession, in der Akademie der bildenden Künste und im Quartier 21 des Museumsquartiers.

"Entwürfe des politischen Subjekts“ lautet der Untertitel; es geht darum, wie die zeitgenössische Kunst politische Fragen aufgreift, was sie der politischen Realität entgegenzusetzen hat. Neben der permanenten Ausstellung mit Installationen, Skulpturen, Bildern oder Videos finden im Rahmen von "Unruhe der Form“ auch Künstlergespräche, eine Dokumentarfilmreihe sowie zahlreiche performative Acts statt, hauptsächlich sogenannte Lecture-Performances.


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