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Kunst und Wissenschaft

Feuilleton | aus FALTER 19/13 vom 08.05.2013

Der Kunstkritiker Will Gompertz war im Museumsverbund der Londoner Tate Gallery für den Bereich Medien zuständig. Nun legt er eine Einführung in die neuere Kunstgeschichte vor, eine der vielen Publikationen, die im Zuge des Kunsthypes der letzten Jahre erschienen sind. Der Autor versteht es, sein profundes Wissen in einen lockeren Konversationston zu verpacken. In einzelnen Kapiteln behandelt er die Ismen der frühen Avantgarde - Impressionismus, Kubismus et al. - und führt bis in die Gegenwart. Die heutige Szene ("Ruhm und Reichtum“) beschreibt Gompertz am Beispiel von Vertretern der jungen britischen Kunst wie Damien Hirst. Er bringt seine Begeisterung über die spröde Minimal Art ebenso zum Ausdruck wie die Faszination der ideenreichen Konzeptkunst. Nebenbei lässt er auch seine Erfahrungen mit den Texten von Kuratoren und Theoretikern einfließen, die Texte über Kunst so kompliziert gemacht haben. Gompertz beweist, dass es auch anders geht. MD

Will Gompertz: Was gibt’s zu sehen?

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