7  Sachen, die Sie über SPARGEL eventuell nicht wussten

Stadtleben | aus FALTER 19/13 vom 08.05.2013

Ist die Spargelsaison denn nicht schon vorbei?

Nein. Zwei Wochen hat er noch, der Spargel, der hierzulande vor allem im Mai geerntet wird.

Warum stinkt der Urin eigentlich so pestig, nachdem man Spargel gegessen hat?

Im Spargel ist Asparaginsäure enthalten, ein chemischer Stoff mit harntreibender Wirkung, der insbesondere in den Spargelköpfen enthalten ist. Angeblich ist sie die Ursache für den Gestank. Andere wiederum behaupten, der Spargel würde Giftstoffe aus dem Körper treiben, die schuld an dem Geruch seien.

Muss man den Spargel vor dem Essen schälen?

Den weißen ja, den grünen nicht unbedingt - außer seine Stiele sind besonders holzig. Aber den grünen bricht man am besten entzwei, und zwar genau an dessen Sollbruchstelle.

Und den weißen schält man ganz - von Kopf bis Fuß?

Bloß nicht!

Wie denn dann?

Spargelköpfe schält man gar nicht! Die sind das Beste am Spargel, davon wird nichts weggeschnitten.

Quietscht frischer Spargel tatsächlich?

Ja, angeblich lässt sich die Frische des Gemüses eruieren, indem man zwei Spargelstangen aneinanderreibt. Sind sie frisch, quietschen die Stangen.

Und: Ist nun was dran am Aphrodisiakum Spargel?

Geschrieben wurde zumindest mehr als genug darüber - er soll in einer Reihe mit Austern und Chili stehen. Wer’s glauben will, dem steht es freilich frei, sich ein ganzes Spargelmenü zu kochen (siehe Seite 42)!


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige