Wenn die Kinder die Universität entern

Stadtleben | Bericht: Nina Horaczek | aus FALTER 19/13 vom 08.05.2013

Auch diesen Sommer können Kinder auf der Kinderuni Wien forschen, lernen und dabei Spaß haben

Nervös seien sie oft, die Professoren. Besonders kurz bevor die Vorlesung beginnt. Kein Wunder, warten im großen Hörsaal doch bis zu 400 Kinder, und die wollen eines ganz sicher nicht: sich langweilen. "Kinder sind ein gnadenloses Publikum“, sagt Karoline Iber, Geschäftsführerin des Kinderbüros Wien, das die Wiener Kinderuni organisiert. "Die fragen einfach: Warum machst du das?, und: Wofür ist das überhaupt gut?“

Dass Langeweile hier kein Thema ist, bestätigen die blanken Zahlen. "Als wir vor elf Jahren mit der ersten Kinderuni begonnen haben, rechneten wir mit 100 Kindern“, erzählt Iber, "gekommen sind tausend.“ Nun, im elften Jahr der Kinderuni Wien, die diesmal von 8. bis 20. Juli stattfindet, rechnen die Veranstalter mit bis zu 4500 Kindern im Alter von sieben bis zwölf Jahren, die zwei Wochen lang von über 500 Wissenschaftlern unterrichtet werden. "Viele Lehrende planen


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