Wien, wo es isst  

Glasfabrik: Essen im Ottakringer Industriegrätzel

Kulinarischer Grätzel-Rundgang


Lokalaugenschein: Florian Holzer
Stadtleben | aus FALTER 19/13 vom 08.05.2013

Das ist natürlich ein Klischee, aber es gibt so Gegenden, da ist Ottakring irgendwie ganz besonders ottakringisch, zumindest ottakringischer als an anderen Plätzen. Und auf das Rechteck, das von Maroltingergasse, Wernhardtstraße, Thaliastraße und Vorortelinie begrenzt wird, trifft das besonders zu: teilweise riesige Industrie- und Gewerbegebäude aus den vergangenen 100 Jahren, durchmischt mit Mietskasernen und Bereichen, die noch das Dörfliche erkennen lassen. Kein Durchzugsverkehr stört die innere Ruhe dieses Grätzels, nur die Rankgasse ist als Zubringer ins Wilhelminenspital einigermaßen frequentiert.

Essen ohne Augen

Nicht unbedingt die beste Voraussetzung für kulinar-gastronomische Versorgung, klar. Gibt es aber. In der Otto-Wagner-Station der Vorortelinie zum Beispiel, in der vor kurzem das BBQ-Café aufmachte. Okay, man sollte sich nicht zu viel erwarten, "BBQ“ wird von den Betreibern als "alles, was gebraten wird“ interpretiert, "und gebraten wird bei uns viel“. Also

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