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Wer den Ingwer kandiert, hat die Krankheit pariert

Grundkurs Kochen (197)

Stadtleben | aus FALTER 19/13 vom 08.05.2013

Naschen ist groß. Was allerdings noch größer ist, ist gesund naschen, und der Ingwer - das weiß man - ist praktisch der Inbegriff der Gesundheit. Super ist, das man die Wurzel nicht nur gegen Kälte und Erkältung trinken, sondern im Sommer auch als Zuckerl essen kann.

Und das geht so: 100 Gramm frischen Ingwer schälen, würfeln und in 100 Milliliter Wasser circa 20 Minuten köcheln lassen. Der Ingwer sollte noch Biss haben. Nun 100 Gramm Zucker hinzufügen und auflösen. Auskühlen lassen.

An den folgenden beiden Tagen den Ingwersud jeweils 20 Minuten köcheln und wieder auskühlen lassen. Am dritten Tag den Sud erneut aufkochen und so lange ziehen lassen, bis der Ingwer glasig und der Sud sirupartig ist. Dann die Ingwerwürfel herausfischen, abtropfen und auskühlen lassen. Fertig. Nach belieben kann man die Würfel noch in Kristall- oder Staubzucker wälzen, ehe man sie in einem gut schließenden Schraubglas maximal sechs Monate aufbewahrt.

Den Sud keinesfalls wegschütten! Der hat es ebenfalls in sich und ist am besten, wenn man ihn noch einmal mit dem Saft einiger Orangen oder Zitronen aufkocht, abkühlen lässt und danach in eine Flasche füllt. Will man den Sirup klar, so empfiehlt es sich, ihn durch ein Geschirrtuch zu seihen. Der Sirup schmeckt ausgezeichnet mit Mineralwasser; wer’s alkoholisch mag, der möge ihn mit Sekt aufgießen. BW

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