Architektur Vernissagen

Friedliche Koexistenz im Betonklotz

LEXIKON : KINDER : KUNST | NS | aus FALTER 19/13 vom 08.05.2013

Die italienische Architektin Lina Bo Bardi (1914-1992) verbrachte den Großteil ihres Lebens in Brasilien, wo sie nicht nur beeindruckende Bauten hinterließ, sondern auch Konzepte für Ausstellungen, Möbel oder Zeitungen. Aus Glas und Beton schließt ihre Architektur an den Modernismus an, den sie aber durch traditionelle Baumaterialien bereicherte. Das Architekturzentrum Wien übernimmt nun vom British Council in London die Wanderausstellung "Lina Bo Bardi: Together". Es handelt sich dabei um keine konventionelle Architekturausstellung, sondern um eine Film-und Kunstinstallation, die die Gebäude in ihrem urbanen Kontext erlebbar macht. Der Fokus liegt besonders auf der Nutzung von Bo Bardis Bauten, etwa des ungewöhnlichen Kulturzentrums SESC, stand doch der soziale Aspekt im Zentrum der politisch engagierten Architektin.

Architekturzentrum Wien, Do 19.00; bis 12.6.


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