Den Mund sollte er halten

Politik | Bericht: Florian Klenk | aus FALTER 20/13 vom 15.05.2013

Wiener Gewerkschafter und Grüne attackieren einen Sozialarbeiter, der es wagte, Roma-Paten zu kritisieren

Versuchen Gewerkschafter und Sozialarbeiterinnen, einem engagierten Beamten des Rathauses von oben den Mund zu verbieten, weil er unbequeme Dinge über Roma ausspricht? Es scheint so.

Norbert Ceipek, der langjährige Leiter der "Drehscheibe“, einer Einrichtung beim Augarten, die unbegleiteten Flüchtlingen und Straßenkindern Hilfe und Quartier bietet, hatte im Standard und in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung in ungewöhnlich offenen Interviews Auskunft gegeben über die Nöte von jugendlichen Roma, die in Wien gestrandet sind. Die Qualitätsblätter widmeten seinen Einschätzungen breiten Raum.

Ceipek beschränkte sich nicht darauf, Roma nur als Opfer der "Mehrheitsgesellschaft“ darzustellen, wie dies herrschende Meinung ist, sondern er differenzierte und berichtete aus seinem Alltag mit Jugendlichen, der von Ausbeutung, Kinderhandel und dem Regiment brutaler Ausbeuter, Ceipek


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