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Medien | Ingrid Brodnig | aus FALTER 20/13 vom 15.05.2013

IT-Kolumne

Die Idee ist genial: Jeder soll sein eigenes Videospiel kreieren können. Man druckt einen DIN-A4-Zettel aus, zeichnet darauf eine Videospielwelt nach seinen Wünschen ein, fotografiert den Wisch mit einem iPhone oder iPad ab. Et voilà: Die Software verwandelt das alles in ein spielbares Level.

Der Amerikaner Robin Rath hatte diesen Einfall. In der 1980er-Jahren spielte er mit seinem Bruder Games wie "Super Mario“, die beiden waren davon so begeistert, dass sie auch eigene Levels malten und in ihrer Fantasie dort herumliefen. Jetzt arbeitet Rath an einer Software, die derartige Zeichnungen in Videospiele verwandelt. Auf der Website Kickstarter.com sammelt er Geld, um das Projekt namens Pixel Press zu finanzieren. Ich habe zehn Dollar gespendet. Warum? Weil die zehnjährige Ingrid auch gerne Game-Designerin geworden wäre. Gegen meine Levels und meine toughe Videospielheldin hätte Super Mario blass ausgeschaut.


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