7 Sachen, die Sie über KURZSTRECKENFAHRSCHEINE nicht wussten

Stadtleben | aus FALTER 20/13 vom 15.05.2013

Sollen die nicht demnächst eingestellt werden?

Richtig, und zwar mit 1. Juli.

Warum eigentlich?

Laut Wiener Linien gibt es dafür mehrere Gründe.

Nämlich?

Etwa ist nur noch jede 3000. Fahrt eine Kurzstreckenfahrt. Das heißt, dass sich kaum einer einen Kurzstreckenfahrschein mehr kauft. Auch die Ansage der Kurzstreckengrenzen wurde vor geraumer Zeit eingestellt.

Wieso das denn?

Nun, die Zeiten haben sich geändert. Heutzutage fährt man eben keine zwei Stationen in die Arbeit und nach Hause; man nutzt die Öffis bedeutend mehr, legt längere Strecken zurück, was vor allem auf die Vernetzung der öffentlichen Linien zurückzuführen ist.

Es war auch vielen nie ganz klar, wie man die Kurzstreckenfahrscheine nutzt …

So scheint es vielen Leuten ergangen zu sein, zumindest stieg bei den Fahrscheinkontrollen die Zahl der Missverständnisse und Diskussionen ins Unermessliche.

Gibt es denn einen Ersatz?

Nicht wirklich. Es gibt die Jahreskarte, mit der man um einen Euro den ganzen Tag fahren kann. Das schlägt die Kurzstrecke, die ja nur zwei Stationen lang war, zwar um Längen, dafür muss man sich ein Jahr lang binden.

Gibt es noch andere Neuerungen?

Ja, und zwar geht ab Herbst die neue Busflotte in Betrieb. Es werden besonders leise und umweltfreundliche Busse sein. Die Wienerinnen und Wiener durften über das Design der 217 neuen Busse entscheiden und wählten mit 54,72 Prozent das rote Design.


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