Entdeckungslust statt Lernfrust

Stadtleben | Replik: Gerhard Stöger | aus FALTER 20/13 vom 15.05.2013

Warum meine Kinder in Alternativschulen gehen. Eine Antwort auf Sibylle Hamann

Wer seine Kinder Alternativschulen besuchen lässt, hat Erklärungsbedarf. "Eine Schule ohne Noten, Hausübungen und Tests? Da lernen die Mädels doch nichts!“, sorgt sich die Omi. "Eure Töchter schaffen die Regelschule doch mit links“, meinen die wohlwollenden, "ihr müsst den Ehrgeiz der Kinder fördern, nicht den Müßiggang!“, die besorgten Freunde. Und die Arbeitskollegen verstehen nicht, warum wir uns das antun: für die Schule bezahlen und dann auch noch Verantwortung tragen und Elternarbeit machen.

Der Vorwurf, als Eltern zweier Alternativschulkinder einer etwas schrulligen Elite anzugehören, ist allerdings neu. Ich habe ihn vergangene Woche im Falter gelesen. "Wir sind die Besonderen, mit den besonderen Kindern“ sei die Überzeugung hinter dem Alternativschulgedanken, mutmaßte Sibylle Hamann - und rechnete in einem Aufwasch mit diesem Gegenentwurf zur Regelschule wie mit der Privatschule ab.


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