Wie Wiens Straßen zu ihren Namen kommen

Stadtleben | Bericht: Stefan Hayden | aus FALTER 20/13 vom 15.05.2013

Der Prozess der Neubenennung von Brücken, Gassen und Plätzen der Stadt

Kleingartenfunktionär Eder hat einen bekommen. Kinderbuchautorin Hayde, Schneidermeister Vitaly und Bürgermeister Zilk ebenso. Ihnen ist gemeinsam, dass ein Weg, eine Gasse oder ein Park nach ihnen benannt wurden. Doch wie kommt man zu einer eigenen Straße?

Als ersten Schritt muss ein Bezirksrat den Namen vorschlagen. Im Bezirksrat muss anschließend eine Mehrheit zustimmen, damit der Antrag an den Gemeinderat weitergeleitet wird. Die Kulturabteilung der Stadt beauftragt dann vor der endgültigen Abstimmung noch Historiker von Stadtbibliothek und Stadtarchiv mit der Überprüfung der gewünschten Namen. Tauchen dabei braune Flecken in den Biografen auf, sind "die Bezirke oft selbst sehr überrascht“, sagt Harald Troch, Landtagsabgeordneter der SPÖ und Vorsitzender des Unterausschusses für Verkehrsflächenbenennung.

Für das meiste Aufsehen sorgte zuletzt die Umbenennung des Dr.-Karl-Lueger-Rings in Universitätsring.


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