Wien, wo es isst  Kulinarischer Grätzel-Rundgang

Hinterlandl: Es gibt mehr als nur Wasser und Brot

Stadtleben | Lokalaugenschein: Florian Holzer | aus FALTER 20/13 vom 15.05.2013

Man könnte ja glauben, in dem Grätzel hätte es vor Monumentalbauten nur so gewimmelt, Schlösselgasse, Wickenburggasse. War aber nicht so, Erstere ist nach einem Gasthaus benannt, Letztere nach einem deutschen General, und seit 1839 steht das Ganze ohnehin im Schatten des Landesgerichts alias "Landl“.

Abfrühstücken, abfeiern

Mieses Karma, was auf die Lokalszene aber nur bedingt schlechten Einfluss zu haben scheint. Die Bar Edison - im ehemaligen Gitarrengeschäft For Music untergebracht - ist jedenfalls gut besucht. Das Lokal machte Anfang vorigen Jahres auf, gibt dort eine Art Bar-Diner-Grill-Café und wird von den jungen Menschen sehr geliebt, wobei mir persönlich nicht so klar ist, warum. Zu Frühstücksgelegenheiten herrscht hier jedenfalls echter Auftrieb. Am nächsten Straßeneck dann das MMX, ein Lokal, das nur abends und nur wochenends frequentiert werden kann. Zum "Abfeiern“, okay. Die Bar Achtundzwanzig in der Schlösselgasse hat öfter offen und auch ein weiter gefasstes


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