Hauptsache, es brummt!

Feuilleton | Reportage: Klaus Nüchtern | aus FALTER 21/13 vom 22.05.2013

Unter dem Motto What Would Thomas Bernhard Do bemüht sich die Kunsthalle um Hofräte wie Hipster, unterfordert aber beide

Dabbbljuh, Dabbljuh, Tih, Bih, Dih.“ Nicolaus Schafhausen hat sichtlich große Freude an dem englischen Akronym seines Festivals. Sobald der neue Kunsthallendirektor im Rahmen des von ihm konzipierten Sperrfeuers an Filmen, Lesungen, Podiumsdiskussionen, Performances und Partys das Mikro in die Hand nahm, setzte er es hinter das Motto, das ausgeschrieben lautet: "What Would Thomas Bernhard Do“.

Das Fragezeichen fehlt, und das ist, wie etwas penetrant betont wird, irgendwie programmatisch zu verstehen: bloß keine "singuläre Antwort“. Die Sorge war unberechtigt, denn schon die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des "Standard Kulturtalk“, mit welchem das zehn Tage währende Festival am vergangenen Donnerstag begann, wollten sich kaum zu Antworten durchringen und langweilten nicht nur das Publikum, sondern sichtlich auch sich selbst. Die Frage "Wieso eigentlich Thomas


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