"Agonie ist nicht lethargisch“

Feuilleton | Interview: Wolfgang Kralicek | aus FALTER 21/13 vom 22.05.2013

Martin Kušej über seine Inszenierung "In Agonie“ - und über Uli Hoeneß

Der Kärntner Martin Kušej gehörte unter Klaus Bachler zu den prägenden Regisseuren des Burgtheaters. Inzwischen ist er Intendant des Residenztheaters in München und macht sich in Wien rar. Im Rahmen der Festwochen ist nun wieder einmal eine Kušej-Inszenierung in der Stadt. Am 23. Mai hat im Volkstheater die Trilogie "In Agonie“ vom kroatischen Autor Miroslav Krleža Premiere. Die drei zwischen 1922 und 1931 geschriebenen Stücke ergeben zusammen ein Gesellschaftspanorama der Zeit um den Ersten Weltkrieg.

Falter: Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich Miroslav Krleža bisher nicht kannte. Seit wann kennen Sie ihn?

Martin Kušej: Ich bin auf ihn gestoßen, als ich noch in Slowenien als Regieassistent gearbeitet habe. Das ist also schon ein Weilchen her. Aber seit dieser Zeit trage ich die Stücke dieses Autors und den Gedanken mit mir herum, seine Texte auch hier auf die Bühne zu bringen.

Und wie kam


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