Wer sich diesen Berg erradelt, wird mit einem Bier geadelt

Stadtleben | aus FALTER 21/13 vom 22.05.2013

Der Böhmische Prater, Südosten

Dass der Laaer Berg tatsächlich ein Berg ist, erlebt physisch am besten, wer sich ihm von Nordosten her nähert und per Rad die aus guten Gründen so benannte Bitterlichstraße hochstrampelt. Die Anreise erfolgt elegantester Weise über den Donaukanal entlang der Erdberger Lände, von wo aus man über die 1. Heidequerstraße und über die Kreuzung mit der nervenvernichtendsten Ampelschaltung Wiens (1. Heidequerstraße/Heidestraße) durch Simmering sticht.*

Hat man das Erholungsgebiet Laaer Berg erst einmal erreicht, wird man mit einem tollen Wienpanorama belohnt, das von Kahlenberg über Donau-Skyline, Praterauen bis zum Zentralfriedhof und bis tief in die Slowakei reicht. Am besten legt man sich jetzt ersteinmal ein bisschen in die Wiese.

Als Labestation wird der Bierstadl im Böhmischen Prater angesteuert, wo im kiesbestreuten und gentrifizierungsresistenten Gastgarten druckluftgezapftes Budweiser in Schweizerhausqualität, aber ohne die dort herrschende


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