Wo sich Fuchs und Handke gute Nacht sagen

Stadtleben | aus FALTER 21/13 vom 22.05.2013

Den Donaukanal entlang zum Alberner Hafen Osten

In Richard Linklaters "Before Sunrise“ (1995) finden sich Julie Delpy und Ethan Hawke, die grade noch im Wurstelprater waren, am Friedhof der Namenlosen. Was per Filmschnitt leicht zu erledigen ist, muss man in der realen Wirklichkeit schon sehr wollen. Touristen verschlägt es so gut wie keine in die "schönste Stadtfranse Wiens“ (Tex Rubinowitz). Allenfalls dem peripherophilen Peter Handke könnte man dort begegnen, wenn er wilden Rucola pflückt - sonderlich wahrscheinlich ist das aber auch nicht.

Am Alberner Hafen stehen jedenfalls jene mächtigen Speicher rum, bei denen man sich auf dem Weg zum Flughafen immer fragt, was und wo genau die wohl sein mögen.

Über die 1. Molostraße erreicht man den Frachtbahnhafen und den Friedhof der Namenlosen sowie auch das Gasthaus zum Friedhof der Namenlosen, das man auf keinen Fall auslassen sollte. Nicht weil dort ein kulinarisches Feuerwerk abgebrannt werden würde (krosse Semmeln etwa sollte man


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