Körperschule und Lebensfreude

Stadtleben | Reportage: Kirstin Breitenfellner | aus FALTER 21/13 vom 22.05.2013

Capoeira für Kinder verbindet Rhythmik und Akrobatik

Oft wird gerade aus der Not eine Tugend. Da den schwarzen Sklaven in Brasilien verboten war zu kämpfen, entwickelten sie vor circa 300 Jahren Capoeira - zur körperlichen Ertüchtigung und als Vorbereitung für eine mögliche Flucht. Diese lange Zeit verbotene, als Tanz getarnte Kampfkunst wurde in den 1930er-Jahren modernisiert. Heute ist Capoeira aus der brasilianischen Kultur nicht mehr wegzudenken und erfuhr auch international einen Boom.

Im Gegensatz zu Yoga, auf dessen Ruhe sich kleinere Kinder schwer einlassen können, bietet es einen Mix aus Spiel, Tanz und Körperertüchtigung, begleitet von Musik und Gesang, was, wie etwa die Erfahrungen im Atha-Yoga-Studio zeigen, bei den Kleinen bestens ankommen.

Hier unterrichtet Régis de Melo von Meia Lua Inteira Vienna. Er stammt aus dem Norden Brasiliens und kam vor 14 Jahren nach Wien. "Ab fünf geht es los, natürlich nicht mit dem vollen Programm“, erklärt er, "aber auch hier werden


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