Wien, wo es isst  

Unterm Augarten - früher war hier Szell

Kulinarischer Grätzel-Rundgang

Stadtleben | Lokalaugenschein: Florian Holzer | aus FALTER 21/13 vom 22.05.2013

Es soll diesmal von ein paar Lokalen gesprochen werden, die es leider nicht mehr gibt. Zuerst einmal das Szell. Das Szell wurde 1995 von Roland Traunbauer, einem gerne ins Philosophische tendierenden, ausgezeichneten Künstler-Koch, mit einem Partner gegründet. Ein altes, großes, hässliches Weinhaus, das die beiden mit einfachen Mitteln adaptierten und famos bekochten. In der Unteren Augartenstraße, wo außer Bauchstich-Lokalen gar nichts war, und halt 1995. Heute wäre es der Renner. Aber heute ist da ein Diskont-Supermarkt.

Zwei Bäcker backen

In der Unteren Augartenstraße, die ebenso wie Rembrandtstraße, Scholzgasse, Obere Donaustraße und vor allem Obere Augartenstraße Gentrifizierungsanwärter erster Kategorie sind, gibt es einstweilen sonst nicht viel. Eine Tullnerfelder Bäckerei, die nicht schlecht ist und am Sonntag offen hat. Einen McDöner, ein hoffnungsloses Sushi-Lokal, eine indische Take-away-Pizzeria.

Und es gibt hier einen Grimm, das ist gut, denn Andreas Maderna, vulgo


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