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Wie glaubwürdig müssen Moralapostel sein?

Lexikon | B. Narodoslawsky | aus FALTER 21/13 vom 22.05.2013

Uli Hoeneß, Manager des FC Bayern München, galt lange als Mann mit sozialer Ader. Zu seinem 60. Geburtstag lobte ihn Bayern-Vorstand Karl-Heinz Rummenigge noch als "Vater Teresa". Ein Jahr später wurde bekannt, dass Hoeneß Millionen an der Steuer vorbeigeschwindelt hatte. Aus dem Helden wurde ein Buhmann. Aber ist das die Schuld von Hoeneß? Oder erhebt die Gesellschaft Menschen zu Moralaposteln, die gar kein sein wollen? Und gelten Prominente als zu Recht unglaubwürdig, wenn sie nicht tun, was sie selbst fordern? In ihrem Vortrag "Glaubwürdigkeit und Authentizität. Oder: Müssen wir privat tun, was wir öffentlich sagen?" gibt die Schweizer Philosophin Barbara Bleisch Antworten darauf.

Altes Rathaus, Mi 19.00


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