"Gusch“

Politik | Bericht: Wolfgang Zwander | aus FALTER 22/13 vom 29.05.2013

Die Antikorruptions-behörde des Innen-ministeriums verdächtigt fünf Polizisten, einen Parksünder sexuell belästigt, gewürgt und schwer verletzt zu haben

Als Mitat Ü. in der Nacht auf den 28. November die Polizeiinspektion Ausstellungsstraße betrat, war er ein gesunder Mann. Als die Beamten zehn Stunden später mit ihm fertig waren, lag er schwer verletzt im Spital. Befund des Lorenz-Böhler-Krankenhauses: "Bruch des linken Oberarms (sofortige OP, - Platte mit acht Schrauben); Verrenkungsbruch des linken Mittelfußes; Serienrippenbrüche linksseitig.“

Wie ist es zu diesen schweren Verletzungen gekommen? Passierten sie vorsätzlich? War es am Ende gar Folter, die der türkischstämmige Österreicher Ü. erleiden musste?

Dem Falter liegt ein 39-seitiger Zwischenbericht der Korruptionsermittler im Innenministerium (BAK) vor, der fünf Polizisten und eine Amtsärztin schwer belastet. Es geht um Amtsmissbrauch, unterlassene Hilfeleistung, schwere Körperverletzung und den Verdacht auf


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