Technik  Dinge, die uns brauchen

Und kann man damit auch telefonieren?

Medien | Prüfbericht: Thomas Vašek | aus FALTER 22/13 vom 29.05.2013

Wie viele Funktionen darf ein Smartphone eigentlich haben? Das klingt nach einer technischen Frage, aber letztlich entscheidet der Nutzer, was er wirklich braucht und was nicht. Und da kommt der Funktionsumfang an seine Grenzen.

Man sieht das zum Beispiel am Samsung Galaxy S4 (729 Euro), dem neuen "Flaggschiff“ des koreanischen Herstellers. Gegen das Gerät gibt es praktisch nichts zu sagen - außer vielleicht, dass es zu viel kann.

Für die bloße Aufzählung aller Features wäre in dieser Kolumne zu wenig Platz. Schon die Hardware ist top.

Vor allem aber brilliert das Gerät mit seiner Software. Oder besser gesagt: Mit der schieren Masse an Anwendungen, die Samsung dem S4 spendiert hat. Das geht vom Übersetzungsprogramm über eine Navi-App bis zu Fotoanwendungen. Vor allem bei Letzteren haben sich die Entwickler ausgetobt.

Da gibt es zum Beispiel "Eraser“, eine Art Radierer, mit dem man unerwünschte Personen oder Gegenstände aus dem Bild ausradieren kann. Mit "Dual Camera“ kann man beide Kameras, also die vorder- wie die rückseitige, zugleich benutzen und die Bildinhalte kombinieren. Mit "Sound & Shot“ lassen sich Fotos mit Audionotizen versehen. Außerdem gibt es "Drama Shot“, eine Funktion, mit der man schnelle Bildabfolgen zu einem einzigen Foto collagieren kann. Es bietet noch ziemlich viele weitere Funktionen. Und wer sich alles merken kann, für den ist das S4 sicher das perfekte Gerät.

Thomas Vašek ist Journalist und Buchautor in München


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