Those were the days of miracle and wonder

Feuilleton | Filmkritik: Michael Pekler | aus FALTER 22/13 vom 29.05.2013

Mit "To the Wonder“ erreicht der große Einzelgänger des US-Kinos, Terrence Malick, einen Höhepunkt in seinem Schaffen

Wie in jedem Film von Terrence Malick gehören auch in "To the Wonder“ die ersten Worte einer inneren Stimme. Diesmal der einer jungen Frau, die wir zu Beginn mit einem Mann zusammen sehen: "J’ouvre mes yeux.“ ("Ich öffne meine Augen.“)

Die beiden sitzen in einem Zugabteil, filmen sich mit ihren Smartphones. Die leicht unscharfen Bilder erzeugen ein Gefühl von Vertrautheit und Intimität. Kurze Zeit später stehen die Liebenden am Strand vor dem berühmten Kloster Mont St. Michel. Immer wieder umkreist die Kamera die beiden. Dann geht es die steinernen Treppen hinauf und dem sogenannten Wunder entgegen: "À la merveille“, hört man in diesem Augenblick die innere Stimme flüstern.

Nicht erst seit seinem preisgekrönten Lebenswerk "The Tree of Life“ ist bei Malick immer wieder von der schier erdrückenden Gewalt der Bilder die Rede. Doch ist es zunehmend der


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