Stromaufwärts

Stadtleben | Europäische Rundschau: Gerlinde Pölsler | aus FALTER 22/13 vom 29.05.2013

Warum sich Österreich bei der Einführung von Elektromobilität innerhalb Europas nicht zu verstecken braucht

Was ist bloß mit den Norwegern los? Zählen Elektroautos in den meisten anderen Ländern zu den extrem rar gesichteten Spezies, wechselt im hohen Norden bereits bei jedem 20. Autokauf ein E-Wagen den Besitzer. Die Stromfahrer dürfen auf den Busspuren an den anderen Autos vorbeibrausen, sie zahlen weder Citymaut noch Parkgebühren. Bei den zahlreichen Ladestationen können sie ihre Gefährte kostenlos wieder fahrfit machen. Der wichtigste Anreiz aber: E-Autos kosten kaum mehr als Benziner oder Dieselmodelle, teils sind sie sogar billiger. Der elektrische Nissan Leaf, das zweitbestverkaufte Auto in Oslo, kostet mit 32.800 Euro weniger als der vergleichbare Volkswagen Golf, für den rund 37.700 Euro zu zahlen sind: Der Staat verzichtet auf Mehrwertsteuer, Zulassungsgebühren und andere Abgaben.

Muss Österreich sich daneben verstecken? Bleiben Konferenzen wie die "vie-mobility“


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