Wien, wo es isst  Kulinarischer Grätzel-Rundgang

Hacking: Auch Dominikanerinnen müssen essen

Stadtleben | Lokalaugenschein: Florian Holzer | aus FALTER 22/13 vom 29.05.2013

Hacking ist der kleinste Teil Hietzings, war früher einmal dank des Stadtbahn-Endbahnhofs Hütteldorf-Hacking (heute als U4-Station nur mehr Hütteldorf) Ziel ausflügelnder Städter, die von hier den Lainzer Tiergarten bewanderten oder den Himmelhof erklommen, um dort Ski zu fahren oder Skisprungwettbewerben zuzusehen. Auch Wein gab es einmal in Hacking, die Hänge sollen voller Reben gewesen sein. Die Reblaus-Katastrophe Ende des 19. Jahrhunderts hat allerdings kein Weingarten überlebt, die Grundstückspreise in der Gegend legten eine andere Nutzung aber ohnehin nahe.

Ohne Wein keine Heurigen

Was blieb, waren einige seltsam deplatziert wirkende Heurigenlokale in der Auhofstraße, von denen das letzte ("Weinbrunnen“) allerdings auch zumachte. Heute besteht Hacking in erster Linie aus Villen, die da Edel-Favela-artig am Hang kleben, dem ehemaligen Hackinger Sanatorium, heute St. Josef-Spital, und der Klosterschule der Dominikanerinnen. Für Gasthäuser oder Lebensmittelgeschäfte gibt


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige