Im Sumpf: Neues vom Performance-Eigenbrötler

LEXIKON | WK | aus FALTER 22/13 vom 29.05.2013

Der wunderbare französische Performance-Eigenbrötler Philippe Quesne (Vivarium Studio) hat dem Festwochenpublikum schon einige schöne Erlebnisse bereitet. Die wundersam ereignislose Inszenierung "La mélancolie des dragons" um eine in einen Schneesturm geratene Hardrock-Band war die Überraschung der Festwochen 2008; mit liebevoll-nerdigen "L'Effet de Serge" setzte er im Jahr darauf noch einen drauf. Bei seinem dritten Wien-Besuch hat Quesne nun sein neues Stück "Swamp Club" dabei, das in Wien Premiere hat. Der Plot klingt schon einmal super: In einem in einem Sumpfgebiet gelegenen Kulturzentrum leisten der Kurator und seine internationalen Künstler (darunter ein Streichquartett) Widerstand gegen den geplanten Abriss.

Museumsquartier, Halle G, Di-Do 20.30


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige