Kolumne  Außenpolitik

Wettrüsten in Syrien: Folgt nun der Waffenstillstand?


Raimund Löw
Falter & Meinung | aus FALTER 23/13 vom 05.06.2013

Ein fixes Datum für die von den USA und Russland angestrebte Syrien-Konferenz gibt es nicht. Der ursprünglich angestrebte Junitermin wackelt. Die oppositionelle Syrische Nationale Koalition droht mit Boykott. Aber Anfang Mai haben die Außenminister John Kerry und Sergej Lawrow in Moskau nicht nur Höflichkeiten ausgetauscht.

Ein Mini-Jalta zu Syrien, bei dem sich die Großmächte die Einflusssphären aufteilen wie einst für Europa am Ende des Zweiten Weltkriegs, steht im Raum. Das Einfrieren des syrischen Bürgerkriegs durch Druck von außen ist die einzige Möglichkeit, eine Ausweitung auf die Nachbarstaaten zu verhindern.

Militärisch gewinnt das Regime an Boden. In den Küstenregionen hat der Kriegseintritt der Hisbollah aus dem Libanon an der Seite Assads das Kräfteverhältnis verändert. Aber Scheich Hassan Nasrallah, der charismatische Chef der schiitischen Gotteskrieger, ist als Feind Israels groß geworden. Wie lange er einen Konflikt mit sunnitischen Al-Kaida-Sympathisanten

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