"I bin die Resi, ned des Mausi!“

Feuilleton | Reportage: Wolfgang Kralicek | aus FALTER 23/13 vom 05.06.2013

Saisonvorbereitung beim Tschauner in Ottakring: Der Kabarettist Gerold Rudle gibt der legendären Stegreiftruppe Ezzes

Der Tschauner hat bald wieder Saison. Ab 13. Juni wird in der Ottakringer Maroltingergasse wieder fast jeden Abend aus dem Stegreif gespielt. Zur Knacker und zum Spritzer werden dem Publikum Klassiker wie "Das Freudenhaus vom Liebhartsthal“ oder "Mord in der Wurlitzergasse“ geboten.

Aber schon zwei Wochen vor Saisonbeginn gibt es beim Tschauner was zu lachen. In einem Proberaum haben sich einige Mitglieder des Tschauner-Ensembles eingefunden.

Eine Probe beim Tschauner? Widerspricht das nicht dem Geist des Stegreiftheaters? Schon, aber es ist ja keine Probe in dem Sinn. Es geht nur darum, ein paar grundsätzliche Dinge zu besprechen und zu verbessern. Was tun, wenn einem selbst oder dem Partner nichts einfällt? Warum hat ein Schauspieler seine Hände ständig in den Hosentaschen? Wann darf man dem Kollegen ins Wort fallen?

Weil ein Blick von außen da hilfreich sein kann,


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