Die Popgeschichte der Stadt, erzählt als vielstimmige Interviewcollage

Feuilleton | aus FALTER 23/13 vom 05.06.2013

:: Rock ’n’ Roll, Beat, Folk, Austropop und kritische Liedermacher; Punk, New Wave, Underground, Techno, Hip-Hop und Electronica: Die Musikstadt Wien ist seit Jahrzehnten auch eine Stadt der Popmusik. Gemeinsam mit dem Falter-Autor Florian Obkircher, dem Journalisten und Kurator Thomas Mießgang und dem Musikmanager Walter Gröbchen hat Falter-Redakteur Gerhard Stöger ihre facettenreiche Geschichte erstmals umfassend in Buchform dokumentiert. In einer vielstimmigen Interviewcollage erzählen rund 130 Protagonisten in "Wienpop“ die Entwicklung von den 50ern bis zur Jahrtausendwende, von der Ankunft der Rockmusik hierzulande bis zum Elektronikboom der 90er. Versehen mit mehr als 600 Abbildungen, spannt sich der Bogen von der Worried Men Skiffle Group, Novak’s Kapelle, Drahdiwaberl, Wolfgang Ambros, André Heller und Marianne Mendt bis zu Chuzpe, Blümchen Blau, Astaron, Kruder & Dorfmeister, Patrick Pulsinger und Christian Fennesz. "Wienpop“ berichtet dabei auch von Orten wie der Fledermaus, der Arena, der Gassergasse, der Blue Box, dem Volksgarten, dem Chelsea, dem alten Flex, dem Rhiz - und es zeigt, wie Wien über die Jahre vom Importeur zum Exporteur von Popmusik wurde.

W. Gröbchen/ T. Mießgang/ F. Obkircher/ G. Stöger: Wienpop. Fünf Jahrzehnte Musikgeschichte erzählt von 130 Protagonisten.

Falter Verlag, 400 S., ca. 600 Abb., € 39,90


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