7 Sachen, die Sie über WIENS HOCHWASSERSCHUTZ evtl. nicht wussten

Stadtleben | aus FALTER 23/13 vom 05.06.2013

Die Pegel steigen, das Hochwasser aufgrund des starken Regens hält ganz Österreich in Atem. Und Wien?

Wien kann es sich gemütlich machen. Zumindest beruhigt uns die zuständige MA 45: Die Stadt ist sicher.

Wieso ist das denn so?

Weil in der Vergangenheit viel in Sachen Donauhochwasserschutz getan wurde.

Was zum Beispiel?

Vor 40 Jahren begann man damit, das Entlastungsgerinne zu bauen, die Neue Donau. Im Zuge dessen entstand die Donauinsel mit fast 20 Kilometern Länge.

Und wenn das Wasser kommt?

Dann hat es genug Platz, sich auszubreiten. Die kritische Marke liegt bei 14.000 Kubikmetern Durchflusswasser. Pro Sekunde. Für diese Woche wurden 10.000 Kubikmeter prognostiziert.

Gewaltige Mengen sind das. Aber es scheint noch Spielraum zu geben.

Genau. Der Höchstwert von 14.000 Kubikmetern soll - statistisch gesehen - nur einmal in mehreren tausend Jahren vorkommen.

Aber die Donauinsel ist gerade kein Freizeitparadies?

Die Flaniermeilen sind überschwemmt. Und es herrscht Badeverbot - wie lange es dauert, bis nach dem Fluten die Wasserqualität wieder stimmt, lässt sich noch nicht sagen.

Also kein Hochwasser in Wien? Was ist mit dem Wienfluss?

Die Wien (und der Mauerbach) haben bei Hadersdorf sieben Rückhaltebecken. Die werden geflutet, wenn die Wien im Stadtgebiet ihr gemauertes Flussbett zu verlassen droht. Also auch hier: keine Sorge.


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