Wien, wo es isst  Kulinarischer Grätzel-Rundgang

Margareten - alles wird gut, alles wird hip

Stadtleben | Lokalaugenschein: Florian Holzer | aus FALTER 23/13 vom 05.06.2013

Okay, die Theorie, dass man in jedem Grätzel etwas Feines findet, wenn man nur genau hinschaut, wurde vergangene Woche in Hacking widerlegt. Diesmal dafür wieder extra fruchtbarer Boden, Urbanität galore: Margareten, und hier das Grätzel rund um die St.-Josefs-Kirche und das ehemalige Armenspital Sonnenhof, ist quasi gentrifizierter Feuchttraum.

Espresso wie in Neapel

Was sich auf die unmittelbare Gastronomie für gewöhnlich äußerst positiv auswirkt. So auch hier: Tote Geschäfte werden umgebaut und die immer noch zahlreichen Sportwetten-Tschumsen dürften wohl auch bald vegetarische Slow-Food-Suppenlokale oder noch mehr Apple-Shops sein. Archetypisch für den Spirit dieses Grätzels die Bar Tabacchi, die Matthias Haberl vor etwa einem Jahr eröffnete und hier in extrem puristischem Ambiente für sagenhaft guten Espresso (Izzo/Neapel), sagenhaft gut gezapftes Bier, gute Musik und sehr klassische Cocktails sorgt. Und bis vergangenen Samstag gastierte die "Betonküche“ ums Eck im ehemaligen


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige