Blau und Rot ganz ohne Not


Rundschau: Nina Horaczek
Politik | aus FALTER 24/13 vom 12.06.2013

Auf Bundesebene herrscht Eiszeit zwischen SPÖ und FPÖ. In den Gemeinden ist Rot-Blau längst kein Tabu mehr

Österreich braucht Dich!“, rief die Vereinigung junger Muslime in Österreich auf ihrer Facebook-Seite zur Hochwasserhilfe auf. "Ich denke die Österreicher kommen sehr gut ohne euch zurecht!!! Und dass in jeder Hinsicht“, postete das Traismaurer FPÖ-Vorstandsmitglied Thomas Raffetseder in schlechtem Deutsch zurück. Danach beschimpfte er alle, die sich über sein rassistisches Posting beschwerten, als "Kübelkinder“.

Und das ausgerechnet in Traismauer. Denn in der niederösterreichischen Stadtgemeinde mit etwa 6000 Einwohnern regiert die FPÖ seit dem Jahr 2010 mit der SPÖ.

Zwar schließt Bundeskanzler und SPÖ-Parteichef Werner Faymann jegliche Zusammenarbeit mit den Freiheitlichen nach der Wahl im September strikt aus. In einigen Gemeinden, speziell in Niederösterreich, haben rote Bürgermeister aber keine Berührungsängste mit den Freiheitlichen. Das Muster ähnelt sich

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