Technik  

Was kommt nach Google Reader? Feedly, zum Beispiel

Dinge, die uns brauchen

Medien | Prüfbericht: Thomas Vasek | aus FALTER 24/13 vom 12.06.2013

Am 1. Juli wird der Google Reader abgeschaltet. Millionen Fans des Nachrichten-Aggregators - wie zum Beispiel ich - sind deswegen ziemlich sauer. Der Suchmaschinenkonzern verspricht sich von der beliebten Anwendung nicht genug Profit. Außerdem hat Google offenbar Wichtigeres zu tun, siehe Google Glass.

Eine gute Alternative steht allerdings schon bereit. Sie heißt Feedly und gilt als würdiger Nachfolger. Drei Millionen Nutzer des Google Reader sind angeblich schon zu Feedly gewechselt. Zu Recht: Der Dienst präsentiert die gesammelten RSS-Feeds in einem eleganten, lesefreundlichen und übersichtlichen Design, dabei kann man zwischen verschiedenen Darstellungsformaten wählen.

Mit einer "Saved for Later“-Funktion lassen sich Inhalte zum späteren Lesen abspeichern. Feedly verfügt zudem über eine schnelle Suchfunktion, mit der man interessante Themen und Websites suchen kann. Die gesammelten RSS-Feeds werden von Feedly automatisch kategorisiert, sodass man sie im Reader schnell findet.

Zudem kann man sich die "Geschichte“ der zuletzt gelesenen Nachrichten anzeigen lassen. Die Feedly-Inhalte lassen sich komfortabel mailen oder twittern bzw. auf Facebook oder Google+ hochladen. Feedly gibt es als Gratis-App für iOS und Android. Und wer noch den Google Reader benutzt, kann seine gesammelten Feeds problemlos mit Feedly synchronisieren. Es gibt also ein Leben nach dem Google Reader - und es ist nicht das schlechteste.

Thomas Vasek ist Journalist und Buchautor in München


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige