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Feuilleton | aus FALTER 24/13 vom 12.06.2013

Eddi Arent (1925-2013)

Dass er ein "verhinderter Buster Keaton gewesen sei“, wie die FAZ in ihrem Nachruf monierte, ist zwar übertrieben (dafür fehlten dem 1925 in Danzig geborenen Gebhardt Georg Arendt dann doch die akrobatischen Fähigkeiten), aber aus der Film- und Fernsehgeschichte der Bundesrepublik ist er in der Tat nicht wegzudenken. Als argloses und meist leicht belämmertes Faktotum, schließlich gar als Bösewicht wurde der Komiker und Schauspieler vor allem in den Edgar-Wallace-Verfilmungen der 1960er-Jahre zu einem Fixstern des deutschen Patschenkinos, stolperte als Lord Castlepool durch Harald Reinls "Winnetou“-Verfilmungen und - neben unzähligen anderen Serien - auch durch zwei "Kottan“-Folgen. Einen letzten Kinoauftritt hatte Arent als er selbst in Romuald Karmakars Film "Manila“ (2002). Wie erst letzte Woche bekannt wurde, verstarb Arent am 28. Mai im 88. Lebensjahr.

Esther Williams (1921-2013)

Nach der Absage der Olympischen Sommerspiele 1940 sprang Esther Williams


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