7  Sachen, die Sie über DIE REGENBOGENPARADE eventuell nicht wussten

Stadtleben | aus FALTER 24/13 vom 12.06.2013

Diesen Samstag ist Regenbogenparade - muss man da hingehen?

Müssen Sie nicht, können Sie aber. Sogar wenn Sie nicht Angehöriger der queeren Community sind.

Und was soll ich da?

Schauen, sich freuen, zum Beispiel. Die Regenbogenparade wurde im Falter schon einmal als Leistungsschau der Wiener Lesben und Schwulen beschrieben.

Ja? Was war denn da die Leistung?

Da zu sein, sich nicht unterkriegen zu lassen, für gleiche Rechte zu kämpfen, so Sachen.

Wie lange gibt’s denn die Parade schon?

Erstmals zog man in Wien 1996 über den Ring. In Fahrtrichtung übrigens, später änderte man dann die Richtung des Umzugs, damit es "andersrum“ wird.

Und von wo nach wo wird paradiert?

Heuer geht’s erstmals am Heldenplatz los. Zum Heldenplatz. In Fahrtrichtung.

Dann könnte man ja gleich dableiben! Ist es überhaupt cool, da hinzugehen?

Das ist, erstens, eine sehr unsportliche Einstellung. Schließlich ist der Weg das Ziel. Und, zweitens, hat das Ganze ja nichts mit Coolness zu tun. Sondern mit Haltung. Obwohl die Regenbogenparade wahrscheinlich für viele auch nur eine Open-Air-Party mit Trucks und Musik ist. Die Veranstaltung ist übrigens eine späte Wiener Antwort auf die international seit den 1970er-Jahren verbreiteten Paraden zum CSD, zum Christopher Street Day.

Christopher Street?

Das erinnert an den Aufstand von Schwulen in der New Yorker Christopher Street 1969: der Anfang einer - politischen - Bewegung.


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