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Landet Käse auf dem Griller, werden Carniphobe stiller

Grundkurs Kochen (202)

Stadtleben | aus FALTER 24/13 vom 12.06.2013

Früher waren Vegetarier richtige Spaßbremsen; zumindest wenn’s ums Thema Grillen ging: Was sollen wir denn da essen? Nur auf Salatblättern rumkauen ist schließlich fad und entspricht so ganz und gar nicht dem Eventcharakter der Grillerei. Glücklicherweise kann man heutzutage getrost Fleischverweigerer zu einem Grillfest einladen - und ihnen richtig was bieten.

Beliebt sind Gemüsespieße, für die man von der Cocktailtomate bis zur Frühlingszwiebel alles auf Holzstäbchen spießt, das Ganze in einer Marinade aus Knoblauch, Olivenöl und vielen, vielen Kräutern möglichst lange vor dem Grillen ziehen lässt und dann aufs Gitter damit. Zucchini- und Melanzanischeiben sind ebenfalls gern gesehene Gäste auf dem Grill. Man sollte sie mit etwas Öl bestreichen, damit sie nicht nur verbrennen oder austrocknen. Und natürlich stets im Auge behalten - Gemüse geht schneller als Steak.

Highlight einer Grillparty mit Vegetarieranteil ist aber der gute alte Quietschekäse. Den sehr festen Halloumi in ein Zentimeter dicke Scheiben schneiden, auf den Rost damit und wenden, wenn eine Seite knusprig ist. Den Käse muss man übrigens sehr heiß und mit etwas Zitronensaft verzehren, kalt schmeckt er gar nicht.

Und jetzt müssen die Fleischesser nur noch aufpassen, dass ihre Koteletts und Würste nicht auf Gemüse zu liegen kommen. Das mögen Vegetarier nämlich gar nicht. cw

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