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Falter & Meinung | Klaus Nüchtern | aus FALTER 25/13 vom 19.06.2013

Die einen sind dann mal weg, die anderen plötzlich wieder da. Mit einem freundlichen "Derfst du wieder?!“ begrüßte Chefin vom Dienst Isa Grossmann Ruth Eisenreich, die plötzlich wieder in der Sitzung saß, quasi als Ingrid Brodnig, die sich eine kleine Auszeit genommen hat. Nina Horaczek hat ebenfalls angekündigt, demnächst dann mal für ein paar Wochen am Stück weg zu sein; was dazu führt, dass sie jetzt in drei Wochen so viel schreibt wie davor in sechs. Jeder und jedem ihre/seine persönliche Work-Life-Balance.

Vollkommen aus dem Ruder gelaufen, gekentert und abgesoffen ist das Time-Management von Gerhard Stöger. Der frühe Vogel des Feuilletons sitzt normalerweise ab circa 7.23 Uhr an seinem Arbeitsplatz, hatte am Donnerstag, den 13. Juni 2013, aber sogar eine auf elf Uhr angesetzte Planungssitzung verpasst. Der Grund dafür ist, dass am Vortag das von ihm initiierte Oral-History-Buch "Wienpop“ präsentiert wurde und Stöger bis in die hellen Morgenstunden mit Interviewsgeben, Moderieren, Auflegen, Gute-Stimmung-Machen und dergleichen befasst war. Auch sollen Getränke gereicht worden sein. Am Freitag war dann aber eh alles wieder so, als wär niemals was gewesen. Wie es sich halt gehört für einen Kollegen, den Matthias Dusini mit respektvollem Spott das Epitheton "Punk-Beamter“ verliehen hat. Apropos Dusini: Der war die vergangene Woche gar nicht im Ausland. Jedenfalls nicht im Auftrag des Falter. Auch schon ungewöhnlich. Mir aber läuft, temperaturbedingt, grad das Hirn aus. Es ist dann mal weg.


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