Vor 20 Jahren im Falter  

Wie wir wurden, was wir waren

Falter & Meinung | aus FALTER 25/13 vom 19.06.2013

Immer hoffen

Die Spannweite des Falter war beachtlich. Einerseits war da der berühmte US-amerikanische Philosoph Rochard Rorty, interviewt von Frank Hartmann, der gar nicht so postmodern klingt wie seinerzeit. Er klingt überhaupt nicht postmodern. Er stellte nur ein paar Dinge klar. Die Kritik an der Dialektik der Aufklärung zum Beispiel dürfe die Hoffnung auf Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit nicht berühren. Trotz zweifelhafter Leute wie Ronald Reagan stehe der freie Westen nicht so schlecht da: "Reagan hatte innerhalb eines Systems freier Kritik seitens der Presse und seitens des Kongresses zu leben (…) es hat 200 Jahre gebraucht, um ein solches System der Freiheit und Ausgeglichenheit zu entwickeln.“

Überhaupt weigerte sich Rorty, in irgendeiner Weise defätistisch zu reden. "Was ist die Zukunft des Journalismus oder die Zukunft der Schriftstellerei? Man kann nur darauf hoffen, dass es bessere Journalisten und bessere Schriftsteller geben wird, und auch interessantere


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