Schwarze Zukunft

Politik | Bericht: Wolfgang Zwander | aus FALTER 25/13 vom 19.06.2013

Wie jugendlich ist die ÖVP? Ein Blick in die Schülerpolitik muss der SPÖ Sorge machen

Einen Seitenhieb in Richtung SPÖ wollte sich Vizekanzler Michael Spindelegger nicht verkneifen, als er vergangene Woche das ÖVP-"Zukunftspaket“ vorstellte. "In der SPÖ ist Ex-Minister Karl Blecha, der eben seinen 80. Geburtstag feierte, für das Regierungsprogramm zuständig“, spottete der Chef der Schwarzen, "bei uns der 26-jährige Sebastian Kurz“.

Spindeleggers selbstbewusster Verweis auf die Jugendlichkeit seiner Partei hat aber nicht nur mit Nachwuchshoffnung Kurz zu tun. Suchte man nämlich einen empirischen Beleg für die These, dass die Jugend in Zeiten von Leistungsdruck und Wirtschaftskrise konservativ wird, man fände ihn in der Schülerpolitik.

In Österreich gibt es mehr als 1,1 Millionen Schüler. Politisch werden diese von einer gesetzlich festgeschriebenen Schülervertretung repräsentiert, in deren Rahmen die Vorfeldorganisationen von Rot und Schwarz um Einfluss ringen; Grüne


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