Nachgesehen  

Politik | Wolfgang Zwander | aus FALTER 25/13 vom 19.06.2013

Ein Wiener Schauplatz, an dem kleine oder große Politik stattfindet

Das Hochwasser grüßt: trotz Hitze Badeverbot für die Neue Donau

Die Sonne heizt, der Schweiß perlt, der BMW-Fahrer hupt, der Taxifahrer will raufen - ein ganz normaler Tag vor den Toren der U6-Station Neue Donau, könnte man sagen. Im Takt der U-Bahn-Intervalle strömen am vergangenen Sonntag neue Menschen aus der Station. Es zieht die Leute zum Nassen, wo sie aber auch keine Erfrischung finden.

Die Neue Donau ist noch immer gesperrt. Trotz Sommerhitze herrscht Badeverbot, weil das Wasser etwa von Kläranlagen, Straßen und Äckern, die im Zuge des Hochwassers überflutet worden sind, verunreinigt ist. Etwas irritiert stehen die Wiener nun am Ufer, einige legen sich in die Wiese; ein paar wagen sich sogar trotzdem in die braune Brühe.

Laut Bäderhygienegesetz ist Bürgermeister Michael Häupl persönlich verantwortlich für das Badeverbot in der Wanne Wiens. Nach Auskunft des Rathauses wird es aber höchstwahrscheinlich noch in dieser Woche aufgehoben.


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