Nachgetragen  

Politik | aus FALTER 25/13 vom 19.06.2013

Journal mehr oder weniger bedeutender urbaner Begebenheiten

Anrainerparken ja, Parkpickerl nein, sagen die schwarzen Bezirke

Ruth Eisenreich

Vor einem Jahr ist sie gegen die Ausweitung der Parkpickerlzonen Sturm gelaufen, jetzt macht die Wiener ÖVP das Parken erneut zum Thema. Der Wiener ÖVP-Chef Manfred Juraczka und die schwarzen Bezirksvorsteher Heinz Gerstbach (Hietzing), Karl Homole (Währing) und Adolf Tiller (Döbling) wollen, dass in ihren - pickerlfreien - Bezirken ein Viertel der Parkplätze für Anrainer reserviert wird.

Warum gerade jetzt? Man habe das Thema mehrmals mit der grünen Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou diskutiert, sagt ÖVP-Sprecher Gerhard Hammerer, es sei aber nichts geschehen. "Außerdem wollten wir die für den Sommer angekündigte Reform der Parkraumbewirtschaftung abwarten“, sagt er, "aber die hat enttäuschenderweise nur aus einer Ausweitung der Gratisparkzeit bestanden.“

Anrainerparkplätze gibt es bisher nur in Bezirken mit Kurzparkzonen. Dort dient


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