Das ORF-Sparpaket: weniger Geld für FM4 und Musikantenstadl

Medien | aus FALTER 25/13 vom 19.06.2013

Nein, dem Küniglberg drohen keine griechischen Verhältnisse. Aber auch die ORF-Spitze kündigt ein saftiges Sparpaket an. Insgesamt muss das Unternehmen im Jahr 2014 80 Millionen Euro einsparen, davon 20 Millionen durch die Reduktion der Personalkosten. Vergangenen Montag tagte dazu der Finanzausschuss, am Donnerstag informieren ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz und ORF-Finanzdirektor Richard Grasl die Stiftungsräte, wo und wie konkret gespart werden soll.

"Wir sehen drei Varianten“, sagt Finanzdirektor Grasl, "wir streben einen neuen, günstigeren Kollektivvertrag an, der für alle ORF-Mitarbeiter, auch für jene mit alten Verträgen gilt. Sollte das nicht möglich sein, überlegen wir die Auslagerung von etwa 1000 Mitarbeitern aus dem Unternehmen. Oder es wird ein Abbau der Mitarbeiter durch Kündigung nötig sein.“

Der neue Kollektivvertrag soll keine Verschlechterung der derzeitigen Einkommen der ORF-Angestellten bedeuten, sagt Grasl: "Wir wollen niemandem etwas wegnehmen.


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