Technik  

Schreiben, wenn man unterwegs ist

Dinge, die uns brauchen

Medien | Prüfbericht: Thomas Vasek | aus FALTER 25/13 vom 19.06.2013

Unterwegs Texte schreiben kann man mit allen möglichen Programmen. Ich selbst verwende am liebsten "WriteRoom“, das ist ein ziemlich simpler Texteditor, der fast gar nichts kann. Genauer gesagt, kann man damit eigentlich nur schreiben. Formatierungsmöglichkeiten gibt es kaum, dafür aber einen herrlich nackten Schirm ohne störende Menüleisten. Den Rohtext schicke ich mir dann einfach selbst per Mail, um ihn mit Word weiterzuverarbeiten. Höhere Ansprüche erfüllt da schon "Pages“, das über mehr Editierfunktionen verfügt; in die Dokumente lassen sich auch problemlos Fotos, Tabellen oder Diagramme integrieren. Wirkliche Profis, die mobil arbeiten wollen, brauchen aber vernünftige Office-Pakete mit Word, Excel und Powerpoint.

Auf Windows-Geräten ist das bekanntlich kein Problem, da gibt es eben die Office-Suite von Microsoft. Für iOS bietet Apple ein eigenes Office-Paket namens iWork (8,99 Euro) an, das aus Pages (Text), Numbers (Kalkulation) und Keynote(Präsentation) besteht. Das Programm ist gut kompatibel mit der Desktopversion von iWork sowie Microsoft Office.

Mittlerweile fast schon ein Klassiker ist "Documents to go“ von Dataviz(iOS-Android, 8,99 Euro). Mit der Standardversion kann man Word- und Excel-Dokumente öffnen und bearbeiten, PDFs hingegen nur lesen. Wer Powerpoint-Folien auch selbst erstellen will, muss zur Premiumversion (14,99 Euro) greifen, dafür kann man die Dokumente dann auch in die Cloud hochladen.

Thomas Vasek ist Journalist und Buchautor in München


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