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Feuilleton | Buchbesprechung: Wolfgang Kralicek | aus FALTER 25/13 vom 19.06.2013

Das erste Buch über Hans Gratzer würdigt das Schaffen eines Mannes, der am Schauspielhaus Wiener Theatergeschichte schrieb

Das Kolosseum-Kino in der Nußdorfer Straße ist heute ein Supermarkt. Beinahe wäre ein Theater daraus geworden. Als die Stadt 1976 eine neue Spielstätte für Hans Gratzers Theatergruppe Werkstatt suchte, war das Kolosseum Gratzers Favorit. Auch der Rabenhof war im Gespräch. Die Wahl fiel schließlich auf das ehemalige Heimatkino in der Porzellangasse, wo im Mai 1978 das Schauspielhaus eröffnet wurde. Es ist bis heute einer der schönsten Theaterräume der Stadt.

Lebenswerk Schauspielhaus

Das Schauspielhaus war das Lebenswerk von Hans Gratzer (1941-2005). Ihm und seinem Theater widmet sich Petra Paterno in ihrer Monografie "Lichterloh“. Die Autorin, die Theaterredakteurin bei der Wiener Zeitung ist (und unter ihrem Mädchennamen Rathmanner früher auch im Falter schrieb), zeichnet mit spürbarem Respekt, aber nicht unkritisch die Karriere eines Mannes nach, der


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