Den Songs hat die Sonne weiters nicht geschadet

Feuilleton | Porträt: Klaus Nüchtern | aus FALTER 25/13 vom 19.06.2013

Mit 23 Jahren zählt die britische Popsängerin Laura Marling zu den Besten ihrer Zunft - wie auch ihr viertes Album belegt

Sehr blass. Sehr blond. Sehr britisch. Und natürlich: wahnsinnig jung. Gleich ihr Debütalbum wurde 2008 für den rennomierten Mercury Prize nominiert - den dann Elbow mit "The Seldom Seen Kid“ gewannen. Da war Laura Marling 18 Jahre alt. Zwei Jahre später das gleiche Spiel (Sieger: The XX). 2011 schließlich wurde Marling als beste Solokünstlerin mit einem Brit Award ausgezeichnet.

Früher Ruhm ist ein gefährlicher Stoff, der - gerade im Pop-Biz - schnell einmal zu vorsätzlich falschen Ernährungsgewohnheiten führt. Und wenn man von den Songtexten Rückschlüsse zieht auf die Urheberin, gehört Marling auch nicht unbedingt zu den stabilsten und sonnigsten Gemütern auf diesem Erdenrund. Die Singer/Songwriterin selbst hat sich gegen dergleichen Trivialpsychologie verwahrt: "Sie sind persönlich, aber kein Bekenntnis“, meinte sie anlässlich des Erscheinens


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