Im Gschwandel der Zeit

Stadtleben | Bauvisite: Christopher Wurmdobler | aus FALTER 25/13 vom 19.06.2013

Das Gschwandner in Hernals hat wieder zu. Um 2014 renoviert zu eröffnen

Hier kommt eine Wohnhausanlage hin.“ Die meisten Besucher, Bewohnerinnen und Bewohner von Hernals, die das Etablissement Gschwandner an der Geblergasse in den letzten Monaten für sich (wieder-)entdeckt haben, waren wohl überzeugt, dass so ein Kleinod in Immobilienentwicklerhand über kurz oder lang wieder von der Bildfläche verschwinden würde. Man kennt so was; Stichwort "Sophiensäle“. Doch genau das soll im Fall des Gschwandner nicht passieren: keine Wohnungen, viel Kultur. Erstaunlich, wie das ganze Areal.

Stuck an den Decken, kunstvolle Säulen, Spuren der Vergangenheit und bizarre Einbauten aus Jahrzehnten: Wer zum ersten Mal das Gschwandner betritt, kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus. Unbekannte Orte in Wien sind selten geworden. Und das steht leer?

Die Zwischennutzung des Gschwandner, die im März vergangenen Jahres begann und an 300 Tagen mit mehr als 100 Veranstaltungen - von der Vienna Design Week


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