Dreimal Fesch aus Ottakring

Stadtleben | Marktforschung: Nathalie Grossschädl | aus FALTER 25/13 vom 19.06.2013

Obacht, Hipsteralarm: Am Wochenende ist wieder Fesch’Markt. Und wer steckt dahinter? Drei Frauen

Es begann vor zweieinhalb Jahren, als Katrin Hofmann, 30, von einem Kurztrip nach New York zurückkam. Besonders angetan hatten es der Wienerin dort die Underground-Designmärkte in alten Fabrikshallen. So etwas gibt es in Wien bislang nicht, befand Hofmann. So etwas braucht, fand sie, Wien. Als sie ihren Freundinnen Barbara Daxböck, 31, und Bernadette Schmatzer, 30, davon vorschwärmte, war die Idee eigentlich schon geboren: auch in Wien einen Markt mit unbekannten und jungen Labels zu organisieren.

Daxböck war damals Eventmanagerin bei der Ottakringer Brauerei, die ja mehr macht als Bier. Und mit ehemaligen Lagerhallen Stadtteil- und Partykultur im Boombezirk fördert. Das traf sich gut, somit war nämlich auch gleich die Markt-Location gefunden. Da alles sehr kurzfristig geplant war, blieben bloß zwei Wochen Zeit für Vorbereitungen. An zwei Tagen stellten 35 Aussteller aus, es kamen 1700


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