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Stadtleben | aus FALTER 25/13 vom 19.06.2013

Nein, Antipasti müssen nicht aus labbrigem, mit minderwertigem Olivenöl vollgesoffenem Bratgemüse, in Weinbrandessig und Süßstoff eingelegten Kapernbeeren, Trockentomaten-Kaugummi, ein paar Bröckerln Gips-Parmesan, einem Löfferl Meeresverschmutzung (aka "Frutti di Mare“) und zwei, drei Scheibchen getrockneten, gesalzenen Fleisches gequälter Schweine sein. Nein, nur weil das bei uns so üblich ist, muss das nicht so sein. Antipasti - und all ihre in Italien so unendlich zahlreichen regionalen Spielarten - können und sollen einem den Mund wässrig machen, den Appetit anregen, den bohrenden Hunger vertreiben. An folgenden Orten hat man’s verstanden.

Cantina Osteria friulana Seit tragischerweise Gian Carlo Ferrareses Alimentaria zugemacht hat, ist Toni Mimra der einzige und alleinige Antipasto-König der Stadt. In seiner vorigen Herbst eröffneten Osteria gibt’s die köstlichen friulanischen Vorspeisen in beeindruckender Menge.

1., Bartensteing. 3, Tel. 01/890 64 96, Mo-Fr 14-23,

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